Das Echtzeit-Strategiespiel Company of Heroes 2 bringt die Schrecken des Zweiten Weltkriegs in technischer Perfektion auf den Rechner. Spielerisch führt man seine Armee zu Sieg oder Niederlage und duelliert sich mit Freunden oder Fremden in Online-Schlachten. Wir werfen einen Blick auf die Vorab-Version von Company of Heroes 2.
Handlung: Krieg an der Ostfront
Company of Heroes 2 verlagert die Rahmenhandlung des
Die Kampagne von Company of Heroes 2 ist an historische Begebenheiten angelehnt. Das Spiel eröffnet mit dem als Unternehmen Barbarossa bekannten Überfall der Deutschen auf die Sowjetunion und führt bis zur Schlacht um Berlin.
Von der kleinen Basis zum Sieg
Zu Beginn errichtet der Spieler von Company of Heroes 2 wie in den meisten Echtzeitstrategiespielen eine Basis. Kasernen und Fahrzeugfabriken sind zusammen mit den ausgebildeten Truppen die Grundlage einer Armee, die man gegen den Feind in die Schlacht führt. Hochwertige Video-Tutorials machen den Spieler mit den Grundlagen von Company of Heroes 2 vertraut.
Neben offensiven Gebäuden kann man auch Verteidigungsanlagen bauen. Dazu zählen Bunker und Zäune, mit denen man seine eigene Basis schützt und obendrein den Vormarsch des Feindes bremst.
Für den Bau von Gebäuden und Einheiten stehen in Company of Heroes 2 drei Ressourcen zur Verfügung, die sich im Verlauf der Zeit automatisch mehren:
- Der Grundrohstoff ist die sogenannte Manpower. Sie hängt ab von der Größe der Armee - je mehr Leute man unter Waffen hat, desto langsamer wächst der Wert und begrenzt auf diese Weise die Truppenstärke.
- Mit Munition schaltet der Spieler Upgrades und Spezialfertigkeiten frei. Eroberte Gebiete und eingenommene Munitionsdepots sorgen für raschen Nachschub.
- Benzin ist wichtig für den Bau von Fahrzeugen und Gebäuden. Auch dieser Rohstoff vermehrt sich schneller, wenn man Gebiete erobert und Treibstoffdepots übernimmt.
Neben der Manpower ist die Bevölkerungsgrenze ein wichtiges Element der Spielbalance. Sie bestimmt die Obergrenze der Einheiten, so dass die eigene Armee nicht übermächtig wird. Das spielt besonders bei Mehrspieler-Partien eine wichtige Rolle.
Erfolgreiche Einheiten gewinnen im Verlauf von Company of Heroes 2 an Erfahrung und erhöhen auf diese Weise ihre Schlagkraft. Alternativ kann man Ressourcen in Upgrades investieren und beispielsweise Infanteristen mit verheerenden Flammenwerfern ausrüsten.
Wem die künstliche Spielintelligenz zu berechenbar ist, weicht auf den Online-Mehrspielermodus aus. In öffentlichen oder privaten Matches tritt man gegen andere menschliche Strategen an.
Man kann nach Partien gegen einzelne Spieler suchen oder zusammen mit Verbündeten in Teams von zwei gegen zwei bis zu vier gegen vier Spieler antreten. Fehlende menschliche Spieler kann man mit Computergegnern auffüllen. Auch bei Verbindungsproblemen oder Spielabbrüchen übernimmt der Computer die Steuerung des ausgeschiedenen Spielers.
Das Multiplayer-Match ist gewonnen, sobald eine Partei die Kontrolle über die Karte übernommen oder den Feind besiegt hat. Geschlagene Schlachten lassen sich als Wiederholung abspielen. Feindliche Truppen kann man dabei einblenden und auf diese Weise die eigene und gegnerische Taktik auf Schwächen prüfen.
Kriegs-Action bei Eis und Schnee
Company of Heroes 2 bedient man überwiegend mit der Maus. Man klickt Einheiten einzeln an oder markiert mehrere und gibt ihnen eine Aufgabe. Mehrere Truppen kann man gruppieren und ihnen für einen schnellen Wechsel Tasten zuweisen.
Auffällige Feindbewegungen blendet die Karte ein, so dass man über Angriffe rasch im Bild ist und reagieren kann.
Das Wetter erfüllt in Company of Heroes 2 nicht nur dekorative Zwecke, sondern hat auch Auswirkungen auf das Gameplay. Schneestürme und Frost bremsen die Geschwindigkeit und können Truppen Schaden zufügen.
An Lagerfeuern können sich die Soldaten wärmen, geben sich allerdings der Entdeckung preis. Das gilt besonders für anfällige Truppen wie Scharfschützen, die am Feuer ihre Tarnung verlieren.
Die Qualität der künstlichen Intelligenz lässt sich vor der endgültigen Version von Company of Heroes 2 nicht einschätzen.
Grafik vom Feinsten und bombastischer Sound
Mit dem neu entwickelten Essence 3.0 Grafikmotor bringt Company of Heroes 2 ein ausgesprochen detailreiches Kriegs-Spektakel auf den PC. Truppen und Fahrzeuge sind so detailreich, dass man bei vollem Zoom sogar Bartstoppeln erkennt. Stellenweise kann man das Spiel mit einem Film verwechseln.
In die Realität holen den Spieler nur einzelne Ungereimtheiten zurück - etwa ein Fahrzeuge erst rückwärts fährt, statt zunächst zu wenden. Die volle Grafikpracht setzt einen flotten Spielerechner mit DirectX 11-fähiger Grafikkarte voraus.
Die Soundeffekte von Company of Heroes 2 überzeugen ebenfalls. In Gefechten schlagen Granaten mit wuchtigem Bass ein und Gewehrkugeln pfeifen nur so durch den Raum. Die hochwertige Musik unterstreicht den guten Gesamteindruck. Die Qualität der deutschen Synchronisation lässt sich in der vorliegenden Vorab-Version noch nicht beurteilen.
Fazit: Technisch herausragende Strategie-Feinkost
Was wir bislang von Company of Heroes 2 gesehen haben, ist beeindruckend. Grafik und Sound bewegen sich auf sehr hohem Niveau. Ob der Eindruck von der Rahmenhandlung trotz der historisch belasteten Thematik getragen wird und die künstliche Spielintelligenz überzeugen, muss sich zeigen.
Download Company of Heroes 2 Preview in Softonic
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