martes, 5 de marzo de 2013

Zeitung Heute: Friedrich fordert von Facebook mehr Datenschutz Freiwillige ... - Tagesspiegel

Neben den Datenschutzlücken in sozialen Netzwerken sieht Friedrich auch in Cyberangriffen auf die sogenannte kritische Infrastruktur wie Stromnetze und Telekommunikationssysteme eine weitere Gefahr, die sich durch das Internet ergebe. „Die Zahl der Angriffe auf Behördenseiten und Unternehmen steigt stetig. Pro Tag gibt es mindestens fünf gezielte Angriffe auf die Netze des Bundes. Auch Betreiber kritischer Infrastrukturen aus Deutschland wurden bereits angegriffen. Ich bin mir daher sicher, dass es weiterhin Versuche geben wird, unsere kritische Infrastruktur, also etwa Stromnetze, Telekommunikationssysteme, Banken und das Gesundheitswesen, anzugreifen und zu sabotieren", erklärte Friedrich. Woher die Angriffe kämen, könne man nicht genau sagen.

Er plädierte für „ein Mindestschutzniveau für alle kritischen Infrastrukturen". In diesem Zusammenhang warb er für eine schnelle Umsetzung des von ihm vorgelegten IT-Sicherheitsgesetzes, das unter anderem eine Meldepflicht für Unternehmen vorsieht, die von Hackern angegriffen worden sind. Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom haben bereits 40 Prozent der deutschen Unternehmen Angriffe auf ihre Systeme festgestellt – Tendenz steigend. In den vergangenen Tagen wurden vermehrt Angriffe auf internationale Unternehmen wie Twitter, Facebook aber auch EADS und Thyssen-Krupp bekannt.

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