Berlin (AFP) Die deutsche Justiz und Polizei setzen laut einem Zeitungsbericht bei Ermittlungen zu Straftaten verstärkt auf Telekommunikationsüberwachung (TKÜ). In der Zeit zwischen 2000 und 2011 sei die Zahl der Ermittlungsverfahren, in denen TKÜ-Maßnahmen gegen Verdächtige eingesetzt wurden, bundesweit um rund 65 Prozent angestiegen, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Statistiken des Bundesjustizministeriums. 2011 beantragten Staatsanwälte demnach in 5516 Strafverfahren die Genehmigung Telefonate abzuhören, E-Mails und SMS mitzulesen und Briefe zu öffnen. Im Jahr 2000 sei das nur in 3353 Strafverfahren der Fall gewesen.
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