martes, 24 de septiembre de 2013

Apple verkauft neun Millionen neue iPhones - Spiegel Online

New York - Apple feiert mit seinem neuen iPhone einen Verkaufsrekord: Neun Millionen Mal schlugen Fans bei dem Smartphone binnen drei Tagen weltweit zu. Noch nie verkaufte sich ein iPhone so oft in so kurzer Zeit, wie der US-Technologiekonzern am Montag mitteilte. Die Nachfrage habe das Angebot bertroffen.

Anlass genug fr das Unternehmen, seine Umsatzprognose leicht anzuheben. Im laufenden vierten Geschftsquartal rechnen die Kalifornier jetzt mit Einnahmen am oberen Ende der bisherigen Prognose-Spanne von 34 bis 37 Milliarden Dollar. Anleger reagierten erfreut: Die Aktie legte mehr als vier Prozent zu.

Lange Schlangen bildeten sich ber das Wochenende unter anderem vor Apple-Stores in Tokio, New York und San Francisco. Viele Online-Bestellungen werden zudem erst in den kommenden Wochen ausgeliefert. "Die Kritiker haben einem gesagt, dass Apple seinen Zauber verloren hat", sagte Analyst Daniel Ernst von Hudson Square Research. "Die Kunden erzhlen einem etwas ziemlich anderes. Den Leuten gefllt das Produkt ganz offensichtlich. Diese Stimmung ist fast noch wichtiger als die Zahl."

Apple machte allerdings keine Angaben, wieviele Stck des Premium-Modells 5s und wieviele der Gerte der gnstigeren Version 5c ber die Ladentheke gingen. Die Absatzzahlen liegen aber deutlich ber den Werten der ersten Version des iPhone 5, als dieses im Vorjahr auf den Markt kam. Damals gingen fnf Millionen Stck in den ersten drei Tagen weg. Apple hatte bereits von April bis Juni 31,2 Millionen iPhones und damit so viele wie nie zuvor verkauft. Es bleibt aber immer weniger Profit pro Smartphone hngen, weil der Konkurrenzkampf auf dem boomenden Markt hart ist. Experten zufolge wird das gnstigere Modell, das vor allem auf Kunden in Schwellenlndern zielt, den Trend noch verstrken. Apple ist aber auch bei der Margenentwicklung optimistischer als zuletzt.

Apple nicht mehr die Nummer eins

Erzrivale Samsung hat Apple bereits seit lngerem die Smartphone-Krone entrissen. Die Sdkoreaner bauten ihren Marktanteil zuletzt auf knapp 32 Prozent aus, whrend Apple nur noch fr gut 14 Prozent steht. Die Amerikaner haben zudem rger mit ihrem neuen Fingerabdruck-Sensor. Hacker des deutschen Chaos Computer Clubs wollen das vermeintlich wegweisende Sicherheitssystem, mit dem das iPhone 5s entsperrt werden kann, geknackt haben. Ihrer Darstellung nach knnen sich Kriminelle "mit einfachsten Mitteln" Zugang zu dem Gert verschaffen.

Apple hat sich dazu noch nicht geuert. Es droht ein Image-Schaden, sollte es tatschlich Probleme geben. Der Smartphone-Markt ist stark in Bewegung. Neben Samsung gewinnen Billig-Anbieter aus Asien an Bedeutung. Handy-Pioniere wie Nokia sehen kaum noch Chancen. Der einstige Weltmarktfhrer aus Finnland schlpfte mit seinen Handy-Aktivitten unter das Dach von Microsoft und folgte damit dem Vorbild des US-Rivalen Motorola, der inzwischen Google gehrt.

BlackBerry droht ein hnliches Schicksal. Der kanadische Smartphone-Vorreiter kndigte zuletzt einen Milliarden-Verlust und Massenentlassungen an - ein Verkauf schliet das Management nicht mehr aus. Das Unternehmen will sich nun auf Firmenkunden konzentrieren. Experten befrchten jedoch, dass die Abwrtsspirale dadurch nicht beendet werden kann. Die neuen BlackBerry-Produkte verkaufen sich nicht gut, die Kundenbasis schwindet. Neue Konkurrenz droht Apple auch bei seinem iPad. Denn Microsoft unternimmt einen neuen Anlauf Boden gut zu machen. Der Softwareriese stellte in New York schnellere und leistungsstrkere Versionen seines Tablets Surface vor. Das alte verkaufte sich bislang allerdings nur mig.

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