Laut Transparecy Report für das zweite Halbjahr 2012 sind die USA weiterhin die neugierigste Nation. Von insgesamt 21.389 Anfragen zu 33.634 verschiedenen Google Nutzerkonten kommen allein 8.438 Anfragen aus den Vereinigten Staaten. Dabei wollten Heimatschutz, FBI, Staatsanwaltschaften & Co. zu fast 15.000 Accounts Informationen erhalten und stießen bei Google auf wenig Widerstand: 88 Prozent der Anfragen wurden beantwortet.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen Indien und Frankreich mit 2.431 beziehungsweise 1.693 Auskunftsersuchen, von denen 66 beziehungsweise 44 Prozent beantwortet wurden. Deutschland wird im aktuellen Report unmittelbar dahinter auf Platz vier geführt ein kleiner Sprung nach oben seit Platz sieben bei der Einführung des Berichts im zweiten Halbjahr 2009. Interessant ist dabei, dass Google nur auf 42 Prozent der Anfragen mit einer Herausgabe der gewünschten Daten reagierte. Damit erhielten die deutschen Behörden nicht mal halb so oft wie ihre amerikanischen Kollegen eine positive Rückmeldung. Ob dies darauf zurückzuführen ist, dass sich Google in den USA auskunftsfreudiger verhält, oder ob deutsche Institutionen weniger fundierte Anfragen stellen, lässt sich aus dem Report nicht ablesen.
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