Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat seinen Gewinn im vierten Quartal um 76 Prozent auf 7,04 Billionen Won (4,95 Milliarden Euro) gesteigert. Der Umsatz im Zeitraum von Oktober bis Dezember vergangenen Jahres sei gegenüber dem Vergleichszeitraum um 19 Prozent auf 56,06 Billionen Won (39,45 Milliarden Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Allein in der Sparte für Smartphones und Tablet-PCs habe sich der Profit verdoppelt.
Trotz dieser beeindruckenden zahlen zügelt der südkoreanische Elektronikriese seine Investitionen. Diese sollen im laufenden Jahr erstmals seit der Finanzkrise nicht erhöht werden, wie das Management ankündigte.
Geplant sei vielmehr ein ähnliches Niveau wie im vergangenen Jahr, in dem der Konzern früheren Angaben zufolge umgerechnet 17,5 Milliarden Euro investieren wollte.
Wachstum auf Smartphone-Markt verlangsamt
Samsung spürt eine Verlangsamung des Wachstums im Smartphone-Markt und eine abflauende Nachfrage nach Computerchips. Unter anderem zeichnet sich ab, dass Rivale Apple weniger Mikroprozessoren bei Samsung für seine iPhones und iPads einkauft.
Dieses endgültige Ergebnis lag im Rahmen der bereits mitgeteilten Schätzung und ist ein neuer Spitzenwert des IT-Giganten. Ebenfalls Rekord dürfte der Smartphone-Absatz sein, der von Experten für das abgelaufene Vierteljahr auf rund 60 Millionen Stück geschätzt wird.
Zum Vergleich: Apple verkaufte im vergangenen Quartal 47,8 Millionen iPhones. Das war ebenfalls ein Höchstwert, aber weniger als von vielen Analysten erwartet. Außerdem verfehlte der US-Konzern das dritte Quartal hintereinander die Umsatzerwartungen der Wall Street.
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