Nein, Fans des Windows Phones scheinen die Google-Verantwortlichen wirklich keine zu sein. Erst im Dezember beispielsweise hatte ein Produktmanager angekndigt, sein Unternehmen habe aktuell keine Plne, neue Apps fr Windows-Gerte zu entwickeln. Google gehe mit seinen Diensten dorthin, wo die Nutzer seien -und die seien nicht beim Windows Phone oder bei Windows 8.
Es sind Meldungen wie diese, die die Aufregung im Netz erklren, seit sich Googles Kartendienst nicht mehr per Windows Phone aufrufen lsst. Seit Freitag gibt es Berichte darber, dass nur noch die Desktop-Version von Maps funktioniert. Wer per mobilem Internet Explorer auf die Smartphone-Variante des Dienstes zugreifen will, soll stets auf der Google-Startseite landen. Das fhrte sofort zu zahlreichen Spekulationen. Nutzer wie Berichterstatter fragten sich, ob die Rivalitt zwischen Google und Microsoft mittlerweile so gro sei, dass Google Nutzer des Microsoft-Browsers einfach von einem seiner beliebtesten Dienste aussperre.
Zunchst verffentlichte Gizmodo ein Statement von Google, das diese Interpretation tatschlich zulie. In der Stellungnahme hie es, die mobile Webversion von Maps sei fr WebKit-Browser wie Chrome und Safari optimiert. Weil der Internet Explorer aber kein WebKit-Browser ist, seien Windows-Phone-Gerte nicht in der Lage, auf das Angebot zugreifen. Eine Erklrung, die nicht nur wegen ihrer Knappheit erstaunte: Laut Nutzerberichten war es zuvor nmlich sehr wohl mglich gewesen, Maps zu nutzen, obwohl der Dienst offiziell nicht auf Windows Phones verfgbar war.
Maps kommt zurck
Doch es sollte sowieso nochmal anders kommen. Am Samstag erluterte Google in einer weiteren Stellungnahme gegenber "The Verge", man sei mit der Qualitt von Maps im Internet Explorer, dem "Nutzungserlebnis", in einem Test nicht zufrieden gewesen. Deshalb habe man die Nutzer fortan auf die Startseite weitergeleitet, wo sie wenigstens lokale Suchen durchfhren knnten. Zugleich gab es auch noch eine vershnliche Nachricht: Aufgrund aktueller berarbeitungen am Explorer und an Maps lasse sich der Kartendienst nun besser nutzen, man arbeite daher gerade daran, die Umleitung wieder zu entfernen. So schnell kann das gehen.
Am Ende drften die meisten Nutzer wohl die Einschtzung von "The Verge" teilen: "Natrlich ist es toll, dass Google-Maps-Nutzer mit Windows Phones den Dienst zurckbekommen", kommentiert das Nachrichtenportal. Letztendlich knne man sich aber nur am Kopf kratzen, ber dieses "passiv-aggressive Hin und Her".
Ob die Mobilvariante von Maps am Montag schon wieder auf allen Windows-Gerten verfgbar war, blieb zunchst unklar.
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