sábado, 12 de enero de 2013

Untreue-Vorwürfe in Österreich: Staatsanwalt klagt Vertriebschef von Google ... - Spiegel Online

Wien - Der Vertriebschef von Google Deutschland, Stefan Tweraser, wird einem Bericht zufolge in sterreich wegen Untreue angeklagt. Laut dem Online-Portal format.at geht es um Vorwrfe aus Twerasers Zeit als Marketingchef der Telekom Austria. Das Online-Portal berichtete unter Berufung auf die Anklageschrift, die Wiener Staatsanwaltschaft habe gegen den heutigen Google-Manager und drei weitere Mnner eine "Hauptverhandlung vor dem Landesgericht fr Strafsachen Wien" beantragt.

Laut der 16-seitigen Anklageschrift vom 4. Dezember 2012 werde Tweraser vorgeworfen, er habe mithilfe der Werbeagentur Euro-RSCG mehr als eine halbe Million Euro von der Telekom Austria in die eigene Tasche geschleust. Zwei weitere Mitbeschuldigte sind demnach ehemalige Manager der Agentur Euro-RSCG, die heute Havas Worldwide heit.

Google wollte sich zu dem Bericht nicht uern. "Wir kommentieren generell keine privaten Angelegenheiten unserer Mitarbeiter", teilte ein Sprecher mit. Eine Anfrage an Tweraser per E-Mail blieb am Freitag zunchst unbeantwortet. Auch die Staatsanwaltschaft und das Landesgericht in Wien waren fr Stellungnahmen nicht erreichbar.

Tweraser zeigt laut Bericht Reue

Laut format.at berichtete ein frherer Telekom-Austria-Manager, er habe sich mit Tweraser auf eine zustzliche Zahlung von zwei Jahresgehltern geeinigt, als dieser 2007 seinen Vertrag als Marketingchef der Telekom-Austria auflste. Die freiwillige Treueprmie habe Tweraser offiziell nicht zugestanden und sollte deshalb "ber eine Drittfirma, nmlich die Euro-RSCG" flieen, schreibt das Online-Portal.

Die Agentur managte demnach damals den 2,5 Millionen Euro schweren Telekom-Etat. Der Telekom wurde demnach im Juli 2007 von der Agentur eine Scheinrechnung ber 585.600 Euro gestellt.

Tweraser wiederum habe nach seinem Ausscheiden bei der Telekom im Namen seiner Gekko Beratungs Gmbh "drei Teilrechnungen an die Euro RSCG" gestellt. Insgesamt habe er dabei 585.600 Euro verlangt. Laut format.at handelte es sich dabei um Scheinrechnungen ohne Gegenleistung. Dem Bericht zufolge zeigt Tweraser Reue und will das Geld zurckzahlen.

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