sábado, 24 de noviembre de 2012

Augmented-Reality: Microsoft meldet Patent für Gadget-Brille an - Spiegel Online

Wenn viele Unternehmen gleichzeitig in dieselben Gefilde vorstoen, ist das ein deutliches Zeichen dafr, dass es sich lohnt hinzuschauen. Aktuell gilt das vor allem fr eine neue Art von Gadget, die Google mit seinem Projekt "Glasses" aus der Science-Fiction in die Realitt zu holen verspricht. Ein jetzt verffentlichter Patentantrag aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass auch Konkurrent Microsoft in Richtung einer digitalen Brille denkt, von der die Informationen eines Smartphones direkt vor die Augen gebracht werden.

TechCrunch beschreibt Microsofts Plne als "etwas weniger ambitioniert". Das Unternehmen fokussiere mehr auf einen bestimmten Zweck. Anders als bei Googles omniprsenter Brille, die wir nach Vorstellung des Konzerns fast dauerhaft tragen sollen und damit unser Leben aufzeichnen knnen, beschreibe Microsofts bestimmte Situationen, fr die das Gadget geeignet sei. Unter anderem fhrt der Patentantrag Live-Events wie Konzerte oder Sportveranstaltungen auf.

Statt des Smartphones, das den Nutzer letztlich von dem ablenkt, was etwa auf dem Spielfeld passiert, knnten zustzliche Informationen zum Spiel durch die angedachte Brille dargereicht werden. So knnte man sich Wiederholungen von Spielmomenten anschauen, sich Zusatzinformationen wie etwa die Fluggeschwindigkeit eines Balls beim Baseball anzeigen lassen oder Spielstnde aus parallel stattfindenden Veranstaltungen nachlesen. Auch knnte die Brille mit bestehender Microsoft-Hard- und Software verknpft werden, so TechCrunch, etwa Xbox oder Kinect.

Australische Firma arbeitet ebenfalls an Brillen-Prototyp

Wer die Cyber-Brille jetzt noch fr albern hlt oder ihre Anwendungsmglichkeiten nicht sieht, der mge sich einige Jahre zurckerinnern in eine Zeit, als wir uns nicht htten vorstellen knnen, welche Rechenkraft wir heute in unserer Hosentasche mit uns herumtragen. Zudem sind Google und Microsoft, die beiden Riesen, die sich eine Schlappe durchaus leisten knnten, nicht allein mit ihren groen Plnen fr das nchste groe Gadget.

Auch eine australische Firma, Explore Engage, hat in den letzten Jahren zwei Millionen australische Dollar (umgerechnet etwa 1,6 Millionen Euro) in die Entwicklung einer Augmented-Reality-Brille investiert, berichtet aktuell der "Sydney Morning Herald". Das Blatt betont den Unterschied zwischen Googles Projekt, bei dem der Nutzer auf einen Bildschirm in seinem peripheren Sehfeld schauen msse, und dem Prototyp von Explore Engage, der digitale Informationen direkt ber das legt, was der Nutzer sieht.

Der "Herald" beschreibt noch weitere Gadget-Vorhaben dieser Art. Da kommt also was auf uns zu. Von Seiten Googles brigens 2014, fr dann ist die Markteinfhrung fr die breite Masse geplant. Bisherige Tester der Fotos schieenden und Videos aufnehmenden Brille waren noch etwas irritiert, besttigten aber im Grunde das Potential, das sich das Unternehmen ausmalt.

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