domingo, 4 de noviembre de 2012

Rotlichtgerüchte Google löscht Suchresultate zu Bettina Wulff - Spiegel Online

Berlin - Google hat nach Informationen von "Bild am Sonntag" acht Suchresultate gelscht, die auf rechtswidrige Tatsachenbehauptungen ber die Rotlichtgerchte der Ex-Prsidentengattin Bettina Wulff verwiesen haben. Drei Eintrge stammen von der als rechtsradikal geltenden pseudo-christlichen Webseite Kreuz.net.

Bettina Wulffs Anwlte wollten zustzlich Tausende Eintrge lschen lassen, darunter den Wikipedia-Artikel ber sie. Google lehnte das allerdings ab.

Bettina Wulff hatte den US-Konzern im September ffentlichkeitswirksam verklagt, weil bei Eingabe ihres Namens sofort Begriffe vorgeschlagen werden, die sie als verleumderisch empfindet. Wulffs Anwlte fordern, dass mehr als 80 Suchbegriffe aus der automatischen Vervollstndigung gelscht werden.

Auch der frhere Motorsportprsident Max Mosley hatte gegen Google geklagt. Die Klagen bedrohen den Internetgiganten. Denn dahinter steht die Frage, wer die Regeln fr dieses Geschft setzt: Google oder der Staat.

Bisher entscheidet Google allein, was angezeigt wird und was nicht. In den zentralen Punkten bleibt das Unternehmen knallhart: Der Konzern verweist auf die Technik: den Algorithmus, der seine Suchergebnisse steuert.

Untersttzung erhielt Bettina Wulff von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). "Das Beispiel von Bettina Wulff dokumentiert, wie wichtig der Schutz der Persnlichkeitsrechte im Netz ist", hatte der Politiker gesagt. "Ich habe groes Verstndnis fr das Anliegen von Frau Wulff und verstehe, dass sie verletzt ist."

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