Der Leuchtmittelhersteller Osram baut nach Stellenstreichungen in den USA nun auch in Deutschland weitere Arbeitsplätze ab. Im bayerischen Traunreut würden 240 Jobs gestrichen, teilte die frühere Siemens -Tochter mit. Erst in der vergangenen Woche hatte das Unternehmen angekündigt, seine US-Belegschaft um 900 Stellen zu kürzen.
Die Einschnitte kommen zu dem bereits angekündigten Stellenabbau von 8000 Stellen im Stammgeschäft hinzu. Um im Wettbewerb mit Konkurrenten aus Übersee mithalten zu können, will Osram-Chef Wolfgang Dehen auch fast ein Dutzend Werke schließen.
Das Werk in Traunreut, in dem bislang gut 1000 Beschäftigte arbeiten, hatte Osram vor der Abspaltung von Siemens übernommen. Dort werden vorwiegend Straßen- und Stadienleuchten hergestellt. Diese frühere Siteco erwies sich für die Münchner bisher als Fehlkauf. Sie mussten mehrere hundert Millionen Euro auf das verlustträchtige Geschäft abschreiben.
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