Unter berwiegend skeptischem Medienecho hatte Yahoo diesen Sommer begonnen, inaktive Benutzerkonten neu zu vergeben. Nun ist bekannt geworden, dass Konkurrent Microsoft bei seinen Online-Diensten hnlich vorgeht - das berichtet unter anderem "PCWorld". Dem Tech-Portal zufolge recycelt Microsoft Hotmail-, Windows-Live- und Outlook.com-Accounts, ohne dies in seiner Dienstleistungsvereinbarung klarzustellen.
In der englischsprachigen Vereinbarung heit es bislang nur, dass der Zugang zu den Diensten storniert werden kann, wenn sich der Nutzer nicht mindestens alle 270 Tage einloggt. Wird eine solche Inaktivitt festgestellt, knnen alle zugehrigen Daten permanent von den Microsoft-Servern gelscht werden, warnt das Unternehmen. Eine mgliche Neuvergabe des Accounts an andere Nutzer bleibt jedoch unerwhnt.
Kein neues Verfahren, aber ein wenig bekanntes
Dass Microsoft Benutzerkonten neu vergibt, hat das Unternehmen jetzt der niederlndischen Seite "Webwereld" besttigt. Bei Hotmail gibt es das Verfahren dem Artikel zufolge schon seit einigen Jahren, tatschlich wird die Neuvergabe zum Beispiel in Beitrgen im Microsoft-Forum erlutert. Bis ein bestehender Account wieder fr Auenstehende verfgbar ist, dauert es nach Angaben von Microsoft mindestens 360 Tage. Bislang hat das Unternehmen nicht angekndigt, seine Dienstleistungsvereinbarung aktualisieren zu wollen.
Schon im Falle von Yahoo, wo die mgliche Neuvergabe offensiv beworben wurde, hatten Datenschtzer die Idee kritisiert: Trotz Schutzmanahmen sei die Gefahr gro, dass neue Nutzer Nachrichten erhalten, die eigentlich fr den Account-Vorbesitzer gedacht waren. Ende September dokumentierte "InformationWeek", dass dies einigen Yahoo-Nutzern schon passiert ist.
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